TMD sind gutartig und selbstbegrenzend, das heisst, dass die Beschwerden in aller Regel auch ohne Therapie wieder verschwinden. Sowohl Schmerzen der Kaumuskeln als auch solche der Kiefergelenke gehen normalerweise nach einigen Tagen spontan wieder zurück, ohne dass therapeutische Eingriffe dafür notwendig wären.
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Schmerzbezogene Krankengeschichte (Anamnese)
Das wichtigste Instrument in der Diagnostik von TMD ist die ausführliche und systematische Erhebung der Krankengeschichte. Zunächst bedarf es natürlich einer allgemeinen Anamnese zur gesamten Gesundheit. In der dann folgenden speziellen Schmerzanamnese werden die Patienten über Beginn, Verlauf, Art und Begleitumstände der TMD-Beschwerden befragt werden. Wo tut es weh? Wie lange? Wie stark ist der Schmerz bzw. die Beeinträchtigung? Wie ist die Qualität der Schmerzen, z.B. brennend oder dumpf)? Wie ist der zeitliche Verlauf – immer gleich, abhängig von Tageszeit oder sonstigen Umständen)? Welche lindernde oder verstärkende Faktoren sind bekannt? Welche therapeutischen Maßnahmen haben bis jetzt stattgefunden? Mit welchem Effekt? Gibt es weitere schmerzhafte Beschwerden in anderen Körperregionen? Nicht zuletzt gehört zur Anamnese wie immer bei chronischen Schmerzen eine kurze Befragung zur beruflichen und familiären Situation.
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Kiefergelenk
Das Kiefergelenk ist das paarige Gelenk, das den Unterkiefer mit dem Schädel verbindet. Funktionell ist es ein Dreh-Gleitgelenk, das den Gelenkköpfen des Unterkiefers, den Kondylen, sowohl Rotations- als auch Translationsbewegungen ermöglicht. Einmalig im menschlichen Körper ist beim Kiefergelenk, dass zwei Gelenke durch den steifen Unterkiefer so verbunden sind, dass Bewegung im einen Gelenk immer von einer entsprechenden Bewegung im anderen Gelenk begleitet wird.
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Dauerhafte Behinderung durch Kiefergelenk?
Schmerzhafte Beschwerden der Kiefergelenke – wie auch der Kaumuskulatur – verschwinden in aller Regel auch ohne Behandlung wieder. Dauerhafte, chronische Beschwerden mit Kiefergelenks- oder Kaumuskeldiagnosen sind eher selten. Während eine Hüftarthrose einen Menschen in den Rollstuhl zwingen kann, ist die Arthrose des Kiefergelenks bei Menschen in der zweiten Lebenshälfte ein fast normaler und im Übrigen meistens harmloser Befund. Grundsätzlich könnnen Patienten mit TMD also ganz gelassen auf das spontane Verschwinden der Beschwerden warten. Therapie kann diesen Prozess nach Bedarf unterstützen, ist aber nur in so weit notwendig, wie Patienten dies persönlich wünschen.
Hinter der eher seltenen Chronifizierung stehen oft psychische Belastungsfaktoren wie Depression, Angststörung, posttraumatische Belastungsstörung und Somatisierung. Diesen Hintergrund gilt es in der Diagnose und in der Therapie zu berücksichtigen, was leider oft nicht geschieht.
Messung der psychischen Belastung
Bereits während der strukturierten, schmerzbezogenen Erhebung der Krankengeschichte werden mit etwas Empathie und Verständnis psychische Belastungen des Patienten bemerkt. Diese sollten grundsätzlich immer im Rahmen der Basisdiagnostik mit einem kurzen Fragebogen erfasst werden, dem GCS-D (Graduierung chronischer Schmerzen, deutsche Version). Dieser enthält nur 7 unverfängliche Fragen und kann problemlos in der Zahnarztpraxis eingesetzt werden. Der GCS-D ermöglicht eine Unterteilung der Schmerzpatienten in “funktionalen” und “dysfunktionalen” Schmerz. bei der letzten Gruppe hat der Schmerz bereits zu Veränderungen des beruflichen und sozialen Lebens geführt, die bei der Therapie berücksichtigt werden müssen.
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Magnetresonanztomogramm
Das Magnetresonanztomogramm, abgekürzt MRT, ist ein hochauflösendes, bildgebendes Verfahren. Es beruht nicht auf Röntgenstrahlen, sondern auf der Anwendung starker Magnetfelder. Auch über 20 Jahren nach Einführung des MRT sind bis heute keine unerwünschten Wirkungen des MRT bekannt geworden, so dass es als eine sehr sichere diagnostische technik gelten kann. Anders als beim Röntgen lassen sich im MRT nicht nur Knochen, sondern auch Weichgewebe darstellen, z.B. Muskeln, Gelenkkapseln, Gelenkscheiben (Diski), Sehnen und Bänder.
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Wie lange dauern die Behandlungen?
Kieferorthopädische Behandlungen dauern zwischen 6 und 24 Monaten, wenn sie nach dem heutigen Stand mit modernen Behandlungsmitteln durchgeführt werden. Leider ist die Behandlungsdauer in Deutschland in der Regel wesentlich länger. So beträgt die durchschnittliche Behandlungsdauer bei Kindern und Jugendlichen in unserem Land wahrscheinlich etwa 4 Jahre – also mindestens doppelt so lang, wie es nötig wäre.
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Wie oft muss man zum Kieferorthopäden?
Bei Behandlungen mit einer festsitzenden Zahnspange sind die Bestellintervalle meistens 4-6 Wochen. Bei der Behandlung mit einer herausnehmbaren Zahnspange können die Intervalle auf bis zu 12 Wochen ausgedehnt werden. Die Behandlung mit festsitzenden Zahnspangen ist grundsätzlich intensiver, aber auch wesentlich effizienter und schneller, als die mit herausnehmbaren Zahnspangen. Für die Kieferorthopäden sieht es durch das antiquierte deutsche Honorarsystem genau umgekehrt aus: die Wertschöpfung ist mit herausnehmbaren Zahnspangen weit höher als mit festsitzenden – es braucht nicht viel Phantasie dazu, anzunehmen, dass dieser Fakt das ganze Fach in Deutschland stärker prägt als jede wissenschaftliche Erkenntnis.
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Sprachbehinderung durch Zahnspange?
Des Menschen Mund ist eigentlich nicht primär als Aufenthaltsort für eine Zahnspange gewachsen – der Mund ist für seine natürlichen Funktionen wie Atmen, Essen, Sprechen, Austausch von Zärtlichkeiten wesentlich besser geeignet. Jede Zahnspange im Mund führt zu mehr oder wenigen großen Einschränkungen von Gefühl, Geschmack, Sprache und Nahrungsaufnahme. Entscheidend ist natürlich, wie groß diese Einschränkungen sind!
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Kann eine Zahnspange meinen Zähnen schaden?
Jede Zahnbewegung hat auch das Potential, Schaden an Zähnen und Zahnhalteapparat zu verursachen – so wie ein wirksames Medikament stets nicht nur erwünschte, sondern auch unerwünschte Wirkungen hat.
Wurzelresorptionen
Eine Wurzelresorption ist eine Einschmelzung der Zahnwurzeln, die sich als kleine, begrenzte Vertiefungen oder als das verschwinden einer kompletten Wurzelspitze äußern kann. Wurzelresorptionen können auch im natürlichen, unbehandelten Gebiss auftreten, sind jedoch vor allem eine regelmäßige Begleiterscheinung kieferorthopädischer Behandlungen. Zum Teil werden die Wurzelresorptionen wieder repariert, größere Defekte bleiben jedoch nach der Behandlung bestehen. Die meisten Wurzelresorptionen sind so klein, dass sie im Panoramaröntgenbild nicht wahrnehmbar sind und nie im Leben durch irgendwelche Schadfolgen auffallen. Bei etwa 20% der mit Zahnspangen behandelten Patienten sind bei genauem Nachsehen Veränderungen im Panoramaröntgenbild zu erkennen. Diese werden jedoch nur sehr selten im späteren Leben bedeutsam. Zahnverluste durch Wurzelresorptionen wären denkbar, sind jedoch in der gesamten wissenschaftlichen Literatur extrem selten beschrieben. Die wichtigsten bekannten Risikofaktoren sind neben einer erblichen Disposition die Behandlungszeit und die Länge des Wegs, den die Wurzeln zurücklegen müssen. Ebenso können auch zu große Kräfte und grobe Mechanik zu Wurzelresorptionen führen. Es ist aber nie gelungen, schlüssig die ursächliche Wirkung einzelner Zahnspangen oder Behandlungsverfahren nachzuweisen. Auch bei vorsichtiger Behandlungsweise lassen sich Wurzelresorptionen also nicht gänzlich verhindern.
Zahnfleisch- und Knochenrückgang (Dehiszenzen)
Wenn schiefe Zähne begradigt werden, geschieht dies meistens durch Vergrößerung der Zahnbögen. Dabei werden alle Zahnwurzeln durch den Kieferknochen nach außen bewegt. Bei vielen Menschen sind die Zahnwurzeln ohnehin nur von einer sehr dünnen Schicht aus Zahnfleisch und Knochen bedeckt, so dass diese auch ohne Zahnspangenbehandlung zu Rückgang des Zahnfleisches mit freiliegenden Zahnwurzeln neigen. Kommt noch eine Vergrößerung der Zahnbögen durch eine Zahnspange hinzu, kann sich dieser Prozess verstärken, was oft aber erst viele Jahre nach der kieferorthopädischen Behandlung deutlich wird. Dieses Risiko wird heute noch dadurch erhöht, dass viele Kieferorthopäden auch bei schwerstem Platzmangel keine Zähne mehr ziehen lassen, sondern auf allein die Expansion der Zahnbögen setzen. Es wird sich in den kommenden Jahren zeigen, dass das zwar eine populäre, aber keine sehr nachhaltige Behandlungsstrategie ist. Die Patienten werden langfristig mit freiliegenden Zahnhälsen und allen damit verbundenen Folgen für eine unsinnige Expansion büßen. Kieferorthopäden werden in Zukunft vermehrt Zahnsubstanz durch Extraktion oder Schmelzreduktion reduzieren müssen, wenn ihre Ergebnisse auch nach Jahrzehnten Bestand haben sollen. Schließlich werden meistens junge Patienten behandelt, die noch eine sehr lange Lebenserwartung haben. Das Risiko für Dehiszenzen sollte sich durch weniger kieferorthopädische Expansion auf jeden Fall verringern lassen.
Schmelzentkalkungen (Demineralisierung)
Brackets auf den Zähnen sind ein extrem effizientes Behandlungsmittel, aber erfordern auch eine gute Zahnpflege. Patienten, die diese Bedingung nicht erfüllen, tragen von Behandlungen mit einer festen Zahnspange oft kleine weißliche oder gar bräunliche Verfärbungen des Zahnschmelzes davon, die lebenslang bestehen bleiben können. da die Flächen unter den Brackets versiegelt und damit nie betroffen sind, aber die Flächen direkt um die Brackets oft betroffen sind, sieht man nach Abnahme der festen Zahnspange oft die Umrisse der Brackets von Entkalkungen umgrenzt.
das Ganze ist natürlich eine Verrückheit auf zwei Seiten: Kieferorthopäden sollten Patienten mit schlechter Mundhygiene in der Regel lieber gar nicht behandeln (auch herausnehmbar kommt für diese Patienten meistens wegen der hohen Anforderungen an die Mitarbeit nicht in Frage). Ernstahft interssierte Patienten sind aber meistens hinreichend motiviert, um gesund durch die Behandlung mit einer festsitzenden Zahnspange zu kommen. wenigstens dieses Risiko haben die Patienten, wenn sie wollen, zu 100% selbst im Griff!
Behindert die Zahnspange beim Essen?
Mit einer herausnehmbaren Zahnspange im Mund ist das Essen in der Regel nicht möglich oder zumindestens stark eingeschränkt. Aus diesem Grund werden herausnehmbare Zahnspangen zum Essen fast immer aus dem Mund entfernt, was natürlich zu geringeren Tragezeiten und damit auch zu verringerter Wirkung führt.
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Ist die feste Zahnspange besser als Aligner?
Eine festsitzende Zahnspange hat mechanisch mehr Möglichkeiten, Zähne zu bewegen, als ein Aligner. Mit festsitzenden Zahnspangen sind körperliche Zahnbewegungen ausführbar, mit Aligner nahezu ausschliesslich kippende Zahnbewegungen. Zahnverlängerungen und -verkürzungen, Drehungen von Seitenzähne und die Aufrichtung stark gekippter Seitenzähne sind ebenso fast nur mit festsitzenden Zahnspangen möglich oder mit Alignern zumindestens unzuverlässig und nicht gut vorhersagbar.
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Welche Zahnspange ist teurer: fest oder herausnehmbar?
Pro Behandlungsjahr entstehen mit einer festsitzenden Zahnspange deutlich höhere Kosten als mit einer herausnehmbaren Zahnspange. Da die Behandlungszeit mit einer festsitzenden Zahnspange jedoch nur einen Bruchteil der Behandlungszeit mit einer herausnehmbaren Zahnspange beträgt, ist die festsitzende Zahnspange bei den meisten kieferorthopädischen Behandlungen unter dem Strich wirtschaftlicher. Das gilt auch für kieferorthopädische Behandlungen von geringem Umfang, die mit einer festsitzenden Zahnspange in wenigen Monaten bis zu einem ästhetisch und funktionell perfekten Ergebnis behandelt werden können.
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Ist Kostenerstattung durch Versicherungen möglich?
Die Erstattung von Kosten kieferorthopädischer Behandlungen richtet sich nach der Ausprägung der Fehlstellungen und nach dem Versicherungstyp: gesetzlich oder privat.
In der gesetzlichen Krankenversicherung wird eine Behandlung mit einer Zahnspange grundsätzlich nur bis zum 18. Geburtstag erstattet. In der Zeit bis dahin gelten die so genannten kieferorthopädischen Indikationsgruppen (KIG). In diesen werden genau die Fälle beschrieben, bei denen Kassenleistung möglich ist. Beispielsweise muss ein Überbiss der Schneidezähnen größer als 6mm oder die Abweichung von zwei schief stehenden Nachbarzähnen größer als 3mm sein, um eine Kassenleistung zu ermöglichen. Nach dem 18. Geburtstag ist kieferorthopädische Behandlung eine reine Privatleistung. Für erwachsene Patienten besteht dabei nur eine einzige Ausnahme: wenn bei sehr starken Fehlstellungen für die kieferorthopädische Behandlung auch die chirurgische Verlagerung eines ganzen Kiefers notwendig wird, bezahlt die gesetzliche Krankenversicherung die Behandlung auch bei Erwachsenen.
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Bracket Zahnspange
Die Bracket Zahnspange oder auch MB-Apparatur ist eine festsitzende Zahnspange, die aus aufgeklebten – Brackets und gelegentlich auch zementierten – Bändern besteht. Die Bracket Zahnspange ist das kieferorthopädische Gerät per se, mit dem sich die meisten kieferorthopädischen Behandlungen in minimaler Zeit, mit minimaler Belastung der Patienten und mit den besten Ergebnissen lösen lassen. Vorurteile gegen die MB-Apparatur bestehen vor allem in Deutschland aus der dunklen Zeit der so genannten Funktionskieferorthopädie, als man glaubte, dass herausnehmbare Geräte “irgendwie” gesünder, ganzheitlicher oder menschenfreundlicher wären.
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Gaumennahterweiterung
Die Gaumennahterweiterung ist eine festsitzende Zahnspange zur skelettalen Verbreiterung des Oberkiefers. Die Erstpublikation erfolgte 1877 durch Angell in den USA. Der Autor wurde jedoch nicht ernst genommen, die Möglichkeit einer echten Gaumennahterweiterung (GNE) wurde bestritten und das Verfahren erst einmal für Jahrzehnte vergessen. Nach 1945 durch Haas, Timms, Derichsweiler wieder entdeckt, hat sich die GNE inzwischen im Fach ihren unersetzlichen Platz gesichert. Der Apparat wird meistens an Bändern an den 1. Molaren und den 1. Prämolaren befestigt, seit neuestem auch an alle Seitenzähnen umfassenden Plastikschienen. Die sehr steife Apparatur ist mit einer Dehnschraube in der Mitte versehen, mit der die beiden Hälften des Oberkiefers in zwei bis acht Wochen bis zu 10 Millimeter auseinandergedrückt werden können. In der Mitte bildet sich dann zuverlässig neuer Knochen, so dass die GNE vielleicht das einzige wirklich orthopädische Gerät in der Kieferorthopädie ist. Solche skelettalen Effekte gibt es sonst nur mit chirurgischen Mitteln.
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Mundhygiene mit fester Zahnspange
Zahnbürsttechnik mit festsitzender Zahnspange
Eine festsitzende Zahnspange bedeutet unvermeidlich auch ein Erschwernis für die Zahnpflege, da sie schwer zu reinigende Ecken und Winkel aufweist. Für die Zahnpflege mit festsitzenden Zahnspangen gelten trotzdem die selben Grundsätze wie für die normale Zahnpflege. Wir empfehlen also auch bei einer festsitzenden Zahnspange mit Brackets auf den Zähnen die Bass-Technik: den Kopf der Zahnbürste an jedem Zahn halb auf rot, halb auf weiss aufsetzen – also halb auf den Zahn, halb auf das Zahnfleisch, und durch kleine Rüttelbewegungen reinigen, bei denen der Bürstenkopf fast auf der Stelle bleibt. Einzige Veränderung zur normalen Bass-Technik ist, dass bei der Reinigung der mit Brackets versorgten Zähne der Bürstenkopf einige Rüttelbewegungen mit 45° nach unten, danach mit 45° nach oben gerichtet werden. Damit wird erreicht, dass Essensreste und Zahnbelag (Plaque) aus allen möglichen Schlupfwinkeln entfernt wird. Daraus ergibt sich automatisch, dass die Zahnreinigung mit einer festsitzenden Zahnspange länger dauern muss, als es ohne Brackets der Fall ist. Ideale Zeitdauer für eine Zahnreinigung ohne Brackets ist ca. 3 Minuten, während für eine Reinigung mit Brackets durchaus 5 Minuten veranschlagt werden dürfen. Es ist allerdings nicht notwendig, nach jeder Mahlzeit so gründlich zu reinigen. Nach dem Frühstück und dem Mittagessen tut es auch eine oberflächliche Reinigung. Einmal am Tag, vorzugsweise abends, sollte jedoch der Zahnbelag vollständig entfernt werden. Abends sollten also die vollen fünf Minuten investiert werden! Hält man sich an diese Regeln, können Zahnschäden in Verbindung mit der festsitzenden Zahnspange nahezu vollständig verhindert werden.
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Sprachbehinderung
Die meisten herausnehmbaren Zahnspangen bestehen aus einem Körper aus Plastik (Polymethylmethacrylat, kurz PMMA) und Halteklammern und aktiven Elementen aus Stahldraht. Der Plastikkörper befindet sich meistens auf der Innenseite der Zähne, so dass im Oberkiefer oft ein großer Teil des Gaumens und im Unterkiefer Zähne und Zahnfleisch auf der Innenseite mit Plastik bedeckt sind. Die Plastikbasis braucht aus Stabilitätsgründen eine gewisse Dicke, so dass ein großes Volumen von der Spange eingenommen wird, dass normalerweise von der Zunge ausgefüllt wird.
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Schmerzen
Alle Zahnspangen bewegen die Zähne durch Druck. Der Druck wird auf die Zahnwurzeln übertragen und führt zu Knochenabbau auf der Druckseite und Knochenanbau auf der Zugseite der Zahnwurzeln. Dieser Prozess kann im Lauf der kieferorthopädischen Behandlung immer wieder einmal zu Missempfindungen an den Zähnen führen, gelegentlich auch zu Schmerzen.
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Schmelzentkalkung und Karies
Zahnspangen werden meistens an den Zähnen verankert und behindern damit sowohl die natürliche Selbstreinigung als auch die häusliche Zahnpflege. Eine herausnehmbare Zahnspange, so ineffizient sie auch für Zahnbewegungen ist, kann zumindest zur Zahnpflege herausgenommen werden: sie macht also kaum therapeutischen Nutzen, aber auch keinen Schaden am Zahnschmelz.
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Wurzelresorptionen
Die Wurzelresorptionen sind Einschmelzungen an den Zahnwurzeln, die sich als kleine, begrenzte Vertiefungen oder sogar als das Verschwinden ganzer Wurzelspitzen zeigen können. Sie können auch im natürlichen Gebiss und ganz ohne kieferorthopädische Behandlung auftreten, sind aber auch eine regelmäßige Begleiterscheinung von kieferorthopädischen Behandlungen. Zum Teil werden die Wurzelresorptionen wieder repariert, größere Defekte bleiben jedoch nach der Behandlung bestehen. Die meisten Wurzelresorptionen sind so klein, dass sie im Panoramaröntgenbild (Pano oder OPG) nicht wahrnehmbar sind und nie durch irgendwelche schädliche Dauerfolgen auffallen. Bei etwa 20% der kieferorthopädisch behandelten Patienten sind bei genauem Nachsehen Veränderungen im Panoramaröntgenbild zu erkennen. Diese Veränderungen werden jedoch nur sehr selten im späteren Leben bedeutsam. Zahnverluste durch Wurzelresorptionen können zwar theoretisch vorkommen, sind aber in der gesamten wissenschaftlichen Literatur extrem selten beschrieben. Die hauptsächlich bekannten Risikofaktoren sind ausser einer erblichen Disposition die Behandlungszeit und die Länge des Wegs, den die Wurzeln zurücklegen müssen. Es ist aber nie gelungen, eindeutig die ursächliche Wirkung bestimmter kieferorthopädischer Geräte oder Behandlungsverfahren nachzuweisen.
Soziale Behinderung
Der menschliche Mund ist eigentlich nicht zur Aufnahme von kieferorthopädischen Zahnspangen gemacht. Unvermeidlich führen daher alle Zahnspangen zu Missempfindungen an den Zähnen oder den empfindlichen Oberflächen der Zunge, des Zahnfleisches und der Lippen und Wangen. Die meisten dieser Missempfindungen sind mit einem normalen Leben gut vereinbar, besonders empfindliche Patienten leiden jedoch phasenweise sehr unter ihrer Zahnspangenbehandlung. Entscheidend ist dabei immer das Ausmaß der Beschwerden, und human denkende Kieferorthopäden werden stets solche Zahnspangen bevorzugen, die am wenigstens das Leben ihrer Patienten belasten. Neben den oft schmerzhaften Missempfindungen werden auch viele normale Mundfunktionen durch Zahnspangen behindert oder ganz unmöglich gemacht.
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Gaumenbügel
Der Gaumenbügel wird auch Transpalatal Arch (TPA) oder Goshgarian nach seinem Erfinder genannt. Der Gaumenbügel oder TPA ist ein die 1. Molaren im Oberkiefer über den Gaumen verbindendes Drahtelement. Der Gaumenbügel wird meistens aus 0,9mm starkem Stahldraht gefertigt und an besonderen Schlössern befestigt, die auf Bänder geschweißt sind. Mit dem Gaumenbügel können die 1. Molaren rotiert, gekippt, körperlich nach außen und in beschränktem Umfang auch nach hinten oder vorn bewegt werden. Der Gaumenbügel ist eine sehr effiziente Zahnspange, die ihre Aufgaben erfüllt, ohne Ansprüche an die Mitarbeit zu stellen oder das tägliche Leben besonders zu beeinträchtigen.
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Lip-Bumper
Der Lip Bumper ist eine Zahnspange meist für den unteren Zahnbogen, die an – Bändern auf den 1. Molaren (den ersten großen Backenzähnen) befestigt wird. Der Lip Bumper ist sowohl herausnehmbar als auch festsitzend einsetzbar. Mit dem Lip Bumper können die 1. Molaren nach hinten gekippt und die Zahnbögen etwas verbreitert werden. Der Lip Bumper ist ein ebenso zuverlässiges wie gut akzeptiertes Gerät und damit jeder – aktiven Platte überlegen.
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Unterzungenbügel
Der Unterzungenbügel oder lower lingual arch (LLA) ist eine schlanke, passive Zahnspange, die dem Platzhalten während des Zahnwechsels dient. Der hinterste Milchbackenzahn ist 1-3mm größer als sein bleibender nachfolger. Wenn dieser Milchzahnausfällt, entsteht also ein kleiner, aber nicht unbedeutender Platzgewinn im Zahnbogen. Dieser Platzgewinn geht bei natürilcher Entwicklung aber durch die Vorwanderung der bleibenden 1. Molaren (erster großer Backenzahn) wieder verloren.
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Kopfzug (Headgear)
Ein Kopfzug oder Headgear ist ein an den Zähnen verankerter, herausnehmbarer Außenbogen, der mit einem Nackenzug oder einer Kopfkappe verbunden wird, um Kraft auf den Oberkiefer und die oberen Zähne zu übertragen. Der Headgear zieht die oberen Zähne nach hinten und schafft damit einerseits Platz im Kiefer für eng stehende Frontzähne, andererseits wird damit gleichzeitig eine Wachstumshemmung des Oberkiefers erreicht, was bei der – Distalokklusion (Rückbiss, Angle-Klasse II) erwünscht ist. Es ist ein ebenso altes wie wirksames Gerät, wenn es denn getragen wird. Leider ist es bei Patienten nicht unbedingt beliebt und teilt damit einige Schwächen herausnehmbarer Geräte: Abhängigkeit von der Mitarbeit, Nichteinhalten der Tragezeit und darauf folgende Misserfolge.
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fester Retainer
Ein Retainer ist im weitesten Sinn jede – Zahnspange, die nach einer kieferorthopädischen Behandlung zur Stabilisierung der Zahnstellung eingesetzt wird. Der Begriff kommt von englisch to retain – festhalten, stabilisieren. Es gibt festsitzende und herausnehmbare Retainer. Festsitzende Retainer sind meistens dünne Metalldrähte, die von außen unsichtbar auf der Innenseite der Frontzähne aufgeklebt werden und dort lebenslang verbleiben können. Vorteil ist die zuverlässige Stabilisierung der Zahnstellung, Nachteil die Erschwerung der Mundhygiene und gelegentlicher Bruch einzelner Klebungen.
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Brackets
Brackets sind auf die Zähne aufklebbare, kleine Schlösser, mit denen die Kraft kieferorthopädischer Drähte auf die Zähne übertragen wird. Brackets sind das universelle Arbeitsmittel in der festsitzenden Kieferorthopädie. Geklebte Brackets werden in der Kieferorthopädie seit 1970 verwendet und haben seitdem die vorher verwendeten – Bänder weitgehend verdrängt. Die ständig weiter entwickelten Brackets nehmen dem Behandler heute viel Arbeit ab z.B. durch Verwendung von speziellen Brackets für jeden einzelnen Zahn (Programmierung, Straight-Wire Technik) und auch durch Selbstligierung, wodurch die aufwändige Fixierung der kieferorthopädischen Drähte mit Elastik- oder Drahtligaturen entfällt. Trotzdem ist ein gewisses handwerkliches Geschick Voraussetzung, um mit Brackets erfolgreich arbeiten zu können.
Herbst-Scharnier
Das Herbst-Scharnier ist eine festsitzende Zahnspange zur Behandlung des Rückbisses des Unterkiefers. Das klassische Herbst-Scharnier besteht aus zwei gegossenen Schienen, die auf die oberen und unteren Seitenzähne zementiert werden, und zwei Teleskopgeschieben, die den Unterkiefer mit dem Einbau sofort nach vorne bringen. Die Beweglichkeit nach vorn, zur Seite und die maximale Mundöffnung bleiben erhalten, nur kann der Unterkiefer mit einem Herbst-Scharnier im Mund nicht mehr nach hinten.
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SUS-Feder
Die SUS-Feder ist eine festsitzende Zahnspange zur Behandlung des Rückbisses des Unterkiefers. SUS bedeutet Sabbagh Universal Spring nach dem Erfinder A. Sabbagh. Sie besteht aus zwei Teleskopgeschieben, die an der Bracket Zahnspange (MB-Apparatur) befestigt werden und die den Unterkiefer mit dem Einbau sofort nach vorne bringen. Die Beweglichkeit nach vorn, zur Seite und die maximale Mundöffnung bleiben erhalten, nur kann der Unterkiefer wie mit einer SUS im Mund nicht mehr nach hinten. Wenn man diese Zahnspange genau betrachtet, kann man sagen, es ähnelt nicht nur dem Herbst-Scharnier, sondern es ist ein Herbst-Scharnier – nur vielleicht etwas praktischer anzuwenden als das Vorbild! Das Original ist nämlich mit zwei gegossenen Kappenschienen an die Zähne zementiert und erlaubt kaum Bewegungen einzelner Zähne. Durch die geschickte Verwendung von Herbst-Klonen wie der SUS kann also die Behandlungszeit deutlich verringert und die Effizienz der Behandlung erhöht werden.
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Jasper-Jumper
Der Jasper Jumper ist eine festsitzende Zahnspange zur Behandlung des Rückbisses des Unterkiefers, benannt nach seinem Erfinder Jasper. Sie besteht aus zwei mit Plastik ummantelten, kräftigen Spiralfedern, die an der Bracket Zahnspange (MB-Apparatur) befestigt werden und die den Unterkiefer mit dem Einbau sofort nach vorne bringen. Die Beweglichkeit nach vorn, zur Seite und die maximale Mundöffnung bleiben erhalten, nur kann der Unterkiefer wie mit einem Jasper im Mund nur noch minimal nach hinten. Anders als das vollkommen steife Herbst-Scharnier mit seinem festen Anschlag hat der Jasper Jumper eine gewisse Elastizität. Der Jasper ist etwas praktischer als das Herbst Scharnier, weil man bei seiner Verwendung gleichzeitig mit der Bissverschiebung alle anderen Behandlungsaufgaben in einer Phase lösen kann. Das Herbst Scharnier ist nämlich mit zwei gegossenen Kappenschienen an die Zähne zementiert und erlaubt kaum Bewegungen einzelner Zähne, so dass es meistens von einer zweiten Behandlungsphase mit Brackets ergänzt werden muss. Durch die geschickte Verwendung von Herbst-Klonen wie dem Jasper kann also die Behandlungszeit deutlich verringert und die Effizienz der Behandlung erhöht werden.
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Forsus Feder
Die Forsus-Feder ist eines der jüngeren Herbst-Klone, also ein vom Herbst-Scharnier abgeleiteter Vorschubmechanismus zur Behandlung des Rückbisses des Unterkiefers. Vorteil der Forsus-Feder gegenüber dem klassischen Herbst-Scharnier ist, dass es auf die festsitzende Zahnspange (Multibracket-Apparatur) aufgeklipst wird. Auf diese Weise können zwei Behandlungsphasen – die Bisskorrektur und die Begradigung aller Zähne – in einer einzigen Phase zusammengefasst werden. Die Behandlungszeit wird dadurch etwas kürzer, was für die Patienten ein Vorteil ist. Leider führt die Verwendung von festsitzenden Vorschubfedern in Verbindung mit einer festen Bracket-Zahnspange zu gehäuftem Bruch einzelner Brackets, so dass derartige Behandlungen recht arbeitsintensiv werden können.
Tip: die Forsus-Feder ist insgesamt ein moderne, komfortable und empfehlenswerte Ergänzung zur festen Zahnspange, wenn ein Rückbiss des Unterkiefers schnell und geräuschlos korrigiert werden soll.
Die Funktionskieferorthopädie
In den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts in Deutschland entwickelte kieferorthopädische Lehre. Ihre Protagonisten glaubten, ein vollkommen neues, “biologisches”, “kausal wirksames” Wirkprinzip der Kieferorthopädie gefunden zu haben, das sie der bis dato vorherrschenden, bloß mechanistischen Orthodontie gegenüberstellten. Sie nahmen an, dass mit großvolumigen Doppelspangen die Funktion der Kaumuskulatur und der mimischen Muskulatur nachhaltig geändert werden könnte. Die geänderte Muskelfunktion würde ihrerseits alle abweichenden Zahn- und Kieferfehlstellungen korrigieren, gleichsam auf ganz “natürlichem” Weg. Zunächst war dies nur eine, wenn auch schlecht begründete, wissenschaftliche Hypothese. Nicht zufällig setzte sich die “Funktionskieferorthopädie” jedoch unter den politischen Bedingungen des Deutschalnd der 30er Jahre radikal gegen die vorherrschende Orthodontie durch. Die regierenden Nationalsozialisten wollten aus der Alternativemedizin und einigen wissenschaftlichen Versatzstücken eine eigene, deutsche Heilkunde entwickeln. In diese Planung passte die so genannte Funktionskieferorthopädie sehr gut: sie setzte sich radikal von der bisher vorherrschenden, als “mechanistisch” verurteilten Orthodontie ab und verhieß den Aufbruch zu neuen, “ganzheitlichen” Ufern. Der Erfinder des Aktivators, Viggo Andresen, forderte in der Sprache dieser Zeit, die bisherige Orthodontie “auszurotten”.
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Aligner
Seit 1944 der Positioner publiziert wurde, ist in der Kieferorthopädie die Behandlung mit elastischen, herausnehmbaren Zahnspangen bekannt. Sowohl der Positioner, der einem Sportmundschutz ähnelt, als auch die dünneren, transparenten Aligner wurden seitdem stetig weiter entwickelt. Das erste richtig brauchbare Behandlungsverfahren mit dünnen, transparenten Alignern beschrieb Sheridan bereits in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts und nannte es Essix-Schiene.
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Crozat Zahnspange
Die Crozat-Apparatur ist eine von G. Crozat um 1900 entwickelte, ausschließlich aus gelöteten Drahtelementen bestehende, herausnehmbare Zahnspange. Die Drahtteile befinden sich vor allem auf der Innenseite der Zähne. Da das Crozat-Gerät keine voluminösen Plastikteile hat, behindert es die Sprache nicht so stark wie die aktive Platte und wird deshalb auch Erwachsenen angeboten. Wie alle herausnehmbaren Zahnspangen kann das Crozat-Gerät jedoch nur einfache, kippende Zahnbewegungen bewirken, während körperliche Zahnbewegungen, Rotationen von Eckzähnen und Backenzähnen sowie Zahnverlängerungen und Verkürzungen unmöglich sind. Aus diesem Grund ist die Crozat-Zahnspange nur für einfache Behandlungsaufgaben einzusetzen. Da die Ergebnisse in der Regel eher bescheiden sind, ist Crozat in der Regel nur bei Patienten mit geringen Ansprüchen an das Endergebnis sinnvoll. Durch das Auftauchen des – Invisalign-Verfahrens ist das Crozat-Gerät endgültig als obsolet einzustufen. Ratschlag an Patienten: ausnahmslos Finger weg von dieser Zahnspange.