Costen-Syndrom

Der HNO-Arzt Costen beschrieb 1934 einen Zusammenhang von abgesunkenem Biss, Ohrgeräuschen und Schmerzen der Kaumuskulatur und der Kiefergelenke, der als Costen-Syndrom in die Literatur einging. Gelegentlich wird der Begriff Costen-Syndrom auch heute noch als Synonym von CMD benutzt. Der beschriebene Zusammenhang beruhte jedoch auf unsystematischen Beobachtungen und falschen Schlüssen, so dass der Begriff veraltet ist und heute nicht mehr verwendet werden sollte.