Innenseitige Brackets

schon während der Behandlung gut aussehen

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Entwicklungen in der Lingualtechnik

Drei wichtige Entwicklungen waren Voraussetzung für die Verbesserung der Resultate mit der Lingualtechnik: die Herstellung individualisierter Lingualbrackets, die Entwicklung der indirekten Klebetechnik und der dazugehörige Laborprozess. Da die Lingualflächen der Zähne sich anatomisch stark von den Labialflächen unterscheiden, müssen diese Unterschiede bei Verwendung konfektionierter Brackets durch zahllose, komplizierte Biegungen ausgeglichen werden, was Patient und Behandler zur Verzweiflung treiben und die Behandlungszeit in inakzeptable Länge ziehen kann. Heute kann man dagegen allein auf dem europäischen Markt zwei individualisierte Lingualbrackets beziehen.

Laborprozess

Mindestens so wichtig wie die Brackets ist jedoch der Laborprozess. Als die ersten Versuche mit der Lingualtechnik begannen, haben die Kieferorthopäden die Lingualbrackets einfach direkt auf die Zähne geklebt. Sicht und Zugang an den Lingualflächen sind jedoch wesentlich schlechter sind als labial, und dazu weist die Anatomie der Lingualflächen auch noch erhebliche Variationen auf. Deshalb ist das direkte Kleben der lingualen Brackets in der Regel kein geeignetes Verfahren, wenn eine rationelle Behandlung erreicht werden soll.

Klebetechnik

Tatsächlich sind die Brackets bei der direkten Klebetechnik oft so unpräzise gesetzt, dass ein unverhältnismäßig großer Aufwand in der letzten Behandlungsphase, dem Finishing, notwendig wird. Daher hat es sich weitgehend durchgesetzt, die Brackets indirekt zu kleben. Indirekte Klebetechnik bedeutet, dass die Brackets auf einem Kiefermodell im zahntechnischen Labor positioniert werden. Anschließend wird dann eine Übertragungsschiene hergestellt, mit der die Brackets schnell und präzise im Mund geklebt werden können. Im Laborprozess für die indirekte Klebetechnik wird meistens vom Original (Malokklusions-)modell durch Aussägen der Zähne und Wachsaufstellung ein ideales Setup hergestellt, auf dem die Bracketpositionen so bestimmt werden, dass sie in einer Ebene liegen und mit einem möglichst wenig gebogenen Draht verbunden werden können. Von diesem Setup werden die Bracketpositionen auf das Malokklusionsmodell übertragen und die Brackets dort aufgeklebt. Anschließend werden geeignete Übertragungsschablonen hergestellt, mit deren Hilfe die Brackets am Patienten präzise auf die im Laborprozess festgelegten Positionen geklebt werden.

Die Schablonen werden über die gesamte Behandlungsdauer aufbewahrt, da auch eventuell abgebrochene Brackets mit diesen jederzeit ohne nennenswerten Präzisionsverlust repositioniert werden können. Der Laborprozess kann grundsätzlich im Praxislabor durchgeführt werden, jedoch greifen die meisten Kieferorthopäden lieber auf die Dienste spezialisierter Gewerbelabore zurück, da das Eigenlabor meistens wegen kleiner Stückzahlen nicht so routiniert und rationell arbeiten kann wie diese. Die neueste Entwicklung, der Einsatz computergesteuerter Biegemaschinen, die dem Behandler fertig gebogene, individualisierte Drähte liefern, ist ganz auf spezialisierte Gewerbelabore beschränkt. In jedem Fall ist die Positionierung der Brackets im Labor der Schlüssel für eine rationelle Behandlung und ein hochwertiges Ergebnis.

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