Mögliche Belastungen

und unnötige, vermeidbare Strapazen

Schmerzen

Alle Zahnspangen bewegen die Zähne durch Druck. Der Druck wird auf die Zahnwurzeln übertragen und führt zu Knochenabbau auf der Druckseite und Knochenanbau auf der Zugseite der Zahnwurzeln. Dieser Prozess kann im Lauf der kieferorthopädischen Behandlung immer wieder einmal zu Missempfindungen an den Zähnen führen, gelegentlich auch zu Schmerzen.

Herausnehmbare Zahnspangen lösen typischerweise nach dem Aktivieren durch den Kieferorthopäden oder nach dem Aufdrehen einer eingebauten Schraube für ein paar Tage leichte Missempfindungen an den Zähnen aus. Festsitzende Zahnspangen, insbesondere die Bracket-Zahnspange (Multibracket-Apparatur) verursachen nach dem Einsetzen und nach dem Wechsel der Drähte bei den meisten Patienten etwa drei Tage lang empfindliche Zähne. Bei einigen, sehr empfindlichen Patienten wird das sogar als Zahnschmerz empfunden. Betroffene Patienten können sich mit handelsüblichen Schmerzmitteln über die kurze Schmerzphase helfen.

Tip: Zahnbewegungen können stets Missempfindungen auslösen, je älter die Patienten sind, sogar um so mehr. Eine gewisse Härte im Nehmen gehört deshalb bei kieferorthopädischen Behandlungen dazu!

Aktuelles

Dr. Madsen im Stern vom 18.07.2019

Im Mitte Juli erschienen Nachrichtenmagazin Stern erschien ein längerer Artikel, der sich kritisch mit der kieferorthopädischen Versorgung in Deutschland auseinandersetzte. Es geht wie immer um die

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