Digitales Volumentomogramm

(DVT)

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Digitales Volumentomogramm (DVT)

Das digitale Volumentomogramm (DVT) ist eine dreidimensionale Röntgenaufnahme und hat etwas weniger Strahlenbelastung als das ältere Computertomogramm (CT). Während traditionelle Röntgenbilder immer Projektionen des Dargestellten auf eine Ebene sind, ermöglicht das DVT eine räumliche Darstellung und lässt die wirkliche Ausdehnung und Lagebeziehung von Objekten erkennen. Indikationen für ein DVT sind die Planung von Zahnimplantaten, in der Kieferorthopädie z.B. die Beurteilung von stark verlagerten Zahnkeimen. Denkbar wäre ein gewisser Nutzen gegenüber der Panoramaschichtaufnahme vor allem bei stark verlagerten Eckzähnen. Große Skepsis ist dagegen angebracht bei der in jüngster Zeit in Mode kommenden Routineanwendung des digitalen Volumentomogramms. Bei Routinebehandlungen tragen die mit DVTs gewonnen Daten wenig zur Planung bei, so dass die Patienten von dieser aufwändigen Technik kaum Nutzen haben.

Dazu belastet ein einziges digitales Volumentomogramm die Patienten mit der mehrfachen Strahlendosis eines normalen Panoramaröntgenbildes. Aus rechtlichen Gründen ist die Anfertigung eines DVTs ohne rechtfertigenden Grund daher als strafbare Körperverletzung zu werten. Daran ändert auch nichts, wenn nur ein eingeschränktes Gebiet abgebildet wird oder ein DVT mit niedriger Strahlendosis angefertigt wird. Die so genannten „low-dose“-DVTs haben allerdings eine schlechte Auflösung, so dass Details unschärfer dargestellt werden als in der Panoramaschichtaufnahme.
Leider schwappt die Gewohnheit, routinemäßig digitale Volumentomogramme anzufertigen, in den letzten Jahren aus den USA auch nach Deutschland über. Auch in der Kieferorthopädie gilt, dass das Sammeln diagnostischer Daten nur sinnvoll ist, wenn sich daraus Konsequenzen für die Therapie ergeben, und moderne Technik keineswegs per se immer als gut zu bewerten ist, wenn es auch einfacher geht. Vor diesem Hintergrund rät auch die British Orthodontic Society in ihren weltweit verbreiteten Guidelines zum Röntgen in der Kieferorthopädie zu einem sehr zurückhaltenden Einsatz des DVT in der Kieferorthopädie.

In unserer kieferorthopädischen Praxis in Mannheim überweisen wir weniger als 1% unserer Patienten zur Anfertigung eines DVTs. Aus diesem Grund betreiben wir als Kieferorthopäden auch kein eigenes DVT. Zu groß ist die Gefahr, dass ein einmal angeschafftes DVT-Gerät ohne viele Skrupel großzügig eingesetzt wird, da es sich schließlich rentieren muss. Für die wenigen Fälle, in denen es auf räumliche Bildgebung ankommt, ist in unserer kieferorthopädischen Praxis in Mannheim Dr. Madsen für die Auswertung von digitalen Volumentomogrammen zertifiziert.

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