Kieferorthopädie

Verbesserung von abweichenden Zahn- und Kieferstellungen

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Kieferorthopädie

Die Kieferorthopädie ist ein Fachgebiet der Zahnmedizin, das sich mit der Diagnostik und Therapie von abweichenden Zahn- und Kieferstellungen beschäftigt. Während in anderen zahnmedizinischen Fachgebieten, wie der konservierenden Zahnmedizin (Karies, Entzündungen des Zahnnervs) oder der Parodontologie (Zahnfleischerkrankungen) eindeutig Krankheiten behandelt werden, und bei Nichtbehandlung gar der Verlust von Körperorganen (Zahnverlust) droht, kann der Krankheitsbegriff auf die meisten kieferorthopädischen Befunde nicht wirklich angewandt werden. Es wäre daher treffender, bei der kieferorthopädischen Behandlung von Verbesserung und nicht von Therapie zu sprechen, denn die meisten kieferorthopädischen Befunde sind weder Krankheiten und noch begünstigen sie ihre Entwicklung.

Elektive Therapien (Wahlbehandlungen)

Das Entfernen einer Karies und die Reparatur des Zahns mit einer Füllung ist in der Regel eine zwingend notwendige Therapie, weil ohne Eingriff Zahnverlust die zu erwartende Folge wäre. Bei abweichenden Zahn- und Kieferstellungen wird dagegen von elektiver Therapie (Wahleingriffen) gesprochen, weil Nichtbehandlung in den meisten Fällen keine wesentlichen gesundheitlichen Folgen hat. Kieferorthopäden haben sich in den letzten Jahrzehnten sehr bemüht, medizinische Begründungen für kieferorthopädische Behandlungen zu finden.

Ästhetisch motivierte Verbesserungen

Tatsächlich scheinen extreme Befunde wie der schmale Oberkiefer mit seitlichem Kreuzbiss und der ausgeprägte Rückbiss des Unterkiefers mit vergrößertem Überbiss der Frontzähne gewisse gesundheitliche Aspekte zu haben. Ebenso können frontale Kreuzbisse und extrem tiefe Bisse zu verstärkter Abschleifung und Absplitterung von Frontzähnen führen, und nicht zuletzt ist das Einordnen von retinierten und verlagerten bleibenden Zähnen zwanglos als medizinische Maßnahme einzuordnen. Solche medizinischen Gründe für eine kieferorthopädische Behandlung bestehen vielleicht bei 5-10% jeden Jahrgangs. Da in Deutschland jedoch weit über 60% jedes Jahrgangs kieferorthopädisch behandelt werden, kann man leicht schließen, dass die Mehrzahl dieser kieferorthopädischen Behandlungen ästhetisch motivierte Verbesserungen, aber ganz bestimmt keine medizinischen Therapien sind.

Die Konsequenz

Kieferorthopäden sollten ehrlicherweise ratsuchende Patienten über den besonderen Charakter kieferorthopädischer Behandlung als einer wahlweise möglichen Verbesserung körperlicher Zustände aufklären. Unehrlich ist dagegen, die Kieferorthopädie zwei Dritteln der Bevölkerung als zwingend notwendige Heilbehandlung zu verkaufen. Entscheidend für die Aufnahme einer kieferorthopädischen Behandlung sollte der persönliche Wunsch nach Verbesserung der Zahnstellung sein. Fehlt dieser, sollten Kieferorthopäden mit Empfehlungen zu einer Behandlung sehr zurückhaltend sein, da medizinisch zwingende Argumente in der Regel fehlen!

In unserer Praxis in Mannheim bieten Ihnen unsere Kieferorthopäden eine faire Beratung über Behandlungsmöglichkeiten an.

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